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Facebook ist des Bloggers Tod August 16, 2010

Posted by pidoubleyou in Abenteuer Alltag.
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Ich muss es wirklich zugeben. Seit ich Facebook habe, blogge ich weniger. Ich kann jedoch leider nicht sagen, woran es liegt. Vielleicht ist es einfach eine Sache der Einfachkeit. Ja, Facebook ist einfacher zu nutzen. Die Schattenseite ist jedoch, dass man nicht nur den Seelen-Striptease, sondern gleich den vollständigen Strip hinlegt. Man bedenke nur, dass an allen Ecken und Enden die Mobil-Nummer von einem verlangt wird; wozu?

Hurra, ich lebe noch! April 9, 2010

Posted by pidoubleyou in Abenteuer Alltag.
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Die Betonung liegt auf „noch“. Nachdem ich lange Zeit nichts mehr geschrieben habe, kommt nun das volle Programm; eine Zusammenfassung der heftigen Art.

Punkt 1: Bereits letzten Dezember haben so ziemlich alle Kollegen aus meiner Abteilung gekündigt. Plötzlich waren nur noch zwei Leute am Arbeiten. Zwar sind dann im Februar drei neue Kollegen gekommen. Jedoch hat des trotzdem bis Ende März gebraucht, um den durch die Kündigungen und Krankheiten ausgelösten Stau aufzuarbeiten. Neuen Kollegen schön und gut; aber man kann die Leute, wenn sie noch keine Ahnung von irgendwas haben, nicht auf die Kunden loslassen.

Punkt 2: Bei meinem lieben Papili wurde Krebs festgestellt. Scheiße. Er hat zwar ein bisschen vorgewarnt ala „Der Dok meint, das Gewebe sei veränderlich“, aber solch eine Nachricht ist trotzdem extrem heftig. Wenigstens wurde der Krebs bereits operativ entfernt und er soll nicht gestreut haben.

Punkt 3: Mein Fahrrad wurde geklaut. Wobei ich nicht verstehe, wie! Es war mit einer sehr schweren Eisenkette an einem Laternenpfahl festgekettet. Und nicht mal die Kette ist mehr da gewesen.

Punkt 4: Es lebe unser oberstes Gericht in Karlsruhe. Das hat die Vorratsdatenspeicherung per Urteil gekippt. Doch die Speicherung soll trotzdem bleiben. Über die Hintertür der Besteuerung von Traffic von Emails. Ganz großes Tennis.

Habe ich noch etwas vergessen? Ich denke nicht. Also: Alles Scheiße, deine Ulli.

Stromverbrauch Januar 17, 2010

Posted by pidoubleyou in Abenteuer Alltag.
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Vorgeschichte: Letztes Jahr habe ich meinen alten Kühlschrank durch einen neuen ersetzt. Der Neue ist zwei geteilt in Kühl- und Gefriereinheit, ist größer und hat mehr Volumen als mein alter. Bis jetzt hatte ich jedes Jahr circa 1600 kW Strom verbraucht. Gerade habe ich den Zähler abgelesen und gemerkt, dass mein Stromverbrauch deutlich herunter gegangen ist. Im letzten Jahr waren es circa 1300 kW. Für mich heißt das: mein alter Kühlschrank hat im Jahr knapp 200 kW mehr verbraucht als der neue Kühlschrank mit Tiefkühleinheit. Die restlichen 100 kW führe ich mal auf allgemeine Stromspar-Maßnahmen zurück.

Wie ich zum Träger von zwei Ringen wurde August 9, 2009

Posted by pidoubleyou in Abenteuer Alltag, Aktuelles, Verrücktes, Wochenende.
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Mein erste Piercing hatte ich ja schon vor zehn Jahren stechen lassen. Doch seitdem hat es mich immer wieder gereizt, weiteren Schmuck an meinem Körper anbringen zu lassen. Immer wieder habe ich mir die verschiedenen Piercings angesehen und überlegt, welches wohl zu mir passen würde. Und so war nach meiner Brust auch noch ein Prince Albert und ein Guiche dazu gekommen. Leider musste ich den Guiche noch zwei Jahren wieder entfernen. Der Bürojob tut solche Schmuckstücken wirklich nicht gut. Doch ich wollte noch ein Intimpiercing haben, das war für mich klar.

Lange Zeit dachte ich darüber nach, wie sich Hafadas an mir machen würden. An meinem Hodensack bilden sich im Stehen zwei sehr schöne Falten in der Nähe der Peniswurzel. Diese Falten, so dachte ich mir, wären perfekte Stellen für einen Ring links wie rechts. Am Freitag Abend surfte ich wieder mal durch die Weiten des Web und kam ich auch (mal wieder) bei BME vorbei. Ich muss zugeben, dass bis gestern von mir nicht daran gedacht wurde, so bald und so kurzfristig ein neues Piercing haben zu wollen. Bis dato waren meine Gedanken immer wieder nur Fantasie gewesen. Doch auch Fantasien wollen einmal Wirklichkeit werden. Und so war der Gedanke geboren, am nächsten Tag mit den mir bekannten Piercern zu sprechen.

Am nächsten Morgen war der Gedanke immer noch in meinem Kopf. Wärend ich dusche, wusch ich mir sehr intensiv meine Eier. Und wärend ich mir vor dem Spiegel die Zähne putze, fragte ich mich immer wieder, ob ich diese Piercings wirklich haben wollte. Immer wieder blickte ich an mir herunter und beantwortete diese Frage stets mit einem klaren, geistigen Ja. Also zog ich mich an. Da ich nicht wusste, wie es nach dem Piercen sein würde, zog ich lieber ne Short und nicht so eng sitzende Hosen an. Dann packte ich noch meine Tasche, verließ meine Wohnung und schwang mich auf mein Rad.

Auf dem Weg in die Stadt stellte ich mir vor, wie es sein sollte. Wollte ich nur einen Ring, oder doch mehrere? Wie würde es sich anfühlen, wenn die Nadel durchgeschoben werden würde? Ich denke, dass jedem Mann diese Fragen durch den Kopf gehen. Egal, um welches Piercing es sich handelt. Und besonders, wenn man jemanden mit Nadeln an sein Allerheiligstes ran lässt. Während ich vor mich hinradelte, durch zuckten mich auch immer wieder Gedanken darüber, wenn etwas schief gehen würde. Wenn nun etwas verletzt werden würde, was nicht verletzt werden durfte? Aber andererseits, so dachte ich mir dann immer wieder, könnte bei der Erfahrung meiner Vertrauten mir niemals der Schwanz abfallen.

Schließlich machte ich mein Rad an einer Laterne vor dem mir bekannten Laden fest. Mit einem leicht mulmigen Gefühl stieg ich die Treppe hoch; dass musste ich gestehen. Doch im Laden oben verflog dieses Gefühl, als ich mit Dame Nummer Zwei über meine Wunsch sprach. Ich erzählte ihr, dass ich gerne zwei Ringe am Sack haben wollte und sprach auch über die Falten, welche sich im Stehen bildeten und welche ich für eine wundervolle Stelle hielt. Da ich mir bei der Auswahl der Piercingstelle jedoch nicht sicher war, bat ich sie erst, sich die Stelle näher anzusehen und mir ihre Meinung zu sagen.

Somit betraten wir den sterilen Raum. Während Dame Nummer Zwei die Liege mit einem Einmalbelag bedeckte und sich Gummihandschuhe überstülpte, scherzte ich, dass ich mich frei machen sollte. Also Hosen runter und das Gehänge gezeigt. Zuerst betrachtete sie meinen Sack im Liegen, dann bat sie mich, mich entspannt hinzustellen. Nach einigen Augenblicken und etwas Haut zupfen meinte sie ebenfalls, dass die zwei Hautfalten schöne Stellen wären. Also sprachen wir darüber, wie die beidenRinge positioniert werden sollten; ob sie hoch oder niedrig hängen sollten und ob der Stich schräg oder gerade verlaufen sollte. Ich muss zugeben, dass ich meinte, es wäre schön, wenn die Ringe im Stehen und liegen möglichst mit den Kugeln nach unten hängen würden. Sie überlegte kurz, meinte jedoch, dass dies machbar sei. Dann fragte sie mich, ob ich es gleich gemacht haben wollte. Im nachhinein betrachten setzte mein Hirn an dieser Stelle der Geschichte seinen Dienst aus und ließ meinen niederen Instinkten die Führung; ich sagte Ja. Dann meinte sie, dass ich mir die Hose wieder hochziehen sollte, damit wir den Vertrag machen konnten.

Also zog ich mich an. Während ich mir die Hose zuknöpfte, verließ Dame Nummer Zwei den Raum; ich ging hinter ihr her. Draußen sprachen gerade andere Kunden mit der Kollegin und verschwanden in demRaum, den ich gerade verlassen hatte. So musste ich kurz warten, während im sterilen Raum ein Ohr gedehnt wurdeAber was soll´s; wer schön sein will muss leiden.

Schließlich konnten wir uns meinem Piercing zuwenden. Dame Nummer Zwei bat mich, nachdem sie die Liege wieder bedenkt hatte, die Hose ganz auszuziehen, damit ich mich ganz entspannt hinstellen konnte, während Sie die Markierungen an meinem Sack setzte. Immer wieder bat Sie mich, mich auf die Liege zu legen, um zu messen und die Führung zu überprüfen. Manchmal stellten wir uns auch vor den Spiegel, damit sie mir mit Zahnstochern zeigen konnte, wie die Ringe hängen würden und wo gestochen werden sollte.

Schließlich legte ich mich wieder auf die Liege und entspannte mich. Dame Nummer Zwei richtete die Nadeln und die Ringe her. Mit einem Gummi fixierte Sie die Klemme, damit diese sich mit dem richtigen Druck an meinem Sack festhalten konnte. Mit Geduld positionierte sie die Klemme auf der linken Seite meines Schwanzes. Dann nahm Sie die erste Nadel. Sie meinte kurz, dass ich jetzt tief einatmen sollte. Ich fasste gerade den Gedanken, da ziepfte es bereits an meinem Gemächt. Erstaunt sagte ich, dass ich noch nicht einmal eingeatmet hatte. Und ich spürte, wie mich das Adrenalin durchflutete. Die Hälfte hatte ich geschafft. Nun musste noch die rechte Seite herhalten. Dame Nummer Zwei meinte nur, dass sie etwas warten wollte, bis ich mich wieder etwas beruhigt hätte. Ich blickte kurz auf. Doch auch ohne Blick hatte ich gewusst, was sie meinte. Scherzhaft meinte ich zu ihr, ob sie etwas Unangenehmeres als Grapefruits kennen würde, damit mein Ständer wieder schrumpfen würde. Dame Nummer Zwei meinte nur, dass sie öfters Männer auf der Liege hätte, die beim Piercen eine Erektion bekommen würden. Anscheinend sah sie mir an, dass es mir etwas peinlich war.

Nach einer Minute hatte ich mich dann wieder beruhigt. Sie konnte meinen nicht mehr so starken Penis auf die linke Seite rollen, damit die rechte Seite meines Sacks für sie erreichbar war. Dann klemmte sie auch hier die markierte Stelle sorgfältig ein. Erst wollte Sie die Nadel von oben einführen, entschied sich jedoch doch anders. Ich fragte kurz, ob ich wieder tief einatmen sollte, da hatte sie die Nadel bereits durch die Haut geschoben. Ich biss kurz die Zähne zusammen. Dann meinte ich, dass es bei zweiten Mal doch etwas heftiger war. Dame Nummer Zwei nahm daraufhin die Ringe und setzte sie ein. Eine kleine Anmerkung, dass es noch kurz etwas weh tun könnte, wenn sie die Ringe einsetzen würde, war unangebracht, aber passend.

Schließlich waren die beiden 1,6-mm-Ringe in der Haut meines Sacks. Vor dem Spiegel prüften wir zusammen nochmals das Ergebnis. Dame Nummer Zwei betrachtete ihr Werk und meinte, dass die beiden Hafadas mit meinem PA sehr gut harmonieren würden. Ich muss dieser Meinungjetzt, da ich diese Zeilen schreibe, äußerst bestimmt zustimmen. Ich weiß, ich habe noch die Verheilphase vor mir (und ich werde wie bei meinen anderen Piercings sehr pfleglich vorgehen). Doch ich muss sagen, Hafadas sind einfach geile Piercings. Ich bin froh, dass ich sie mir stehen hab lassen. Und ich freue mich bereits jetzt, dass die Heilphase vorrüber ist und ich mit meinen neuen Piercings durch die Welt der Dampfbäder gehen kann, wo jeder Mann, der mir begegnet, sie bewundern kann.

Kunde mit hoher Unintelligenz Mai 28, 2009

Posted by pidoubleyou in Abenteuer Alltag, Kunden.
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Folgende Mail war heute in unserem Hotline-Postfach:

Ich erhalten jeden früh beim Starten des Computers ein Fenster mit „Automatische Updates“ dann schaltet sich der Computer aus und rechnet wieder neu hoch. Was kann ich da tun?

Erst musste ich lachen, danach weinen. Denn die Kundin meinte diese Anfrage wirklich ernst!

T-Mobile wird T-Offline April 21, 2009

Posted by pidoubleyou in Abenteuer Alltag, Aktuelles.
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Ja, denn seit heute Nachmittag ist das gesamte Netz der Mobilen in Rosarot (sorry, Magenta; man denke zurück an den Drucker-Streit) komplett lahm gelegt. Ich frage mich, wie die es geschafft haben. Haben Sie Ihre Stromrechnung nicht gezahlt?

Update: Wie wir heute in allen Medien erfahren haben, war es kein Stromleck, sondern eine krumme Datenbank. Tja, hätten die mal Oracle genommen, Version 10g.

Ein neuer Tag, eine neue Platte April 20, 2009

Posted by pidoubleyou in Abenteuer Alltag, Aktuelles.
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Heute wieder in die Arbeit gegangen. Mein erster Tag nach meinem Urlaub. Und ein Positiv sowie ein Negativ.

Positiv: Meine Austausch-Festplatte ist gekommen. Ich hatte eine 1-Terrabyte-Platte eingeschickt und zurück ist eine 1,5-Terrabyte-Platte gekommen. Super, nehme ich gerne.

Negativ: Unser Geschäftsführer hat neben eine falsch dimensionierten Telefonanlage, welche schlich nicht in unseren Serverschrank passt, auch noch neue DSL-Anschlüsse bestellt. An sich nicht schlimm. Aber die alten hat er auch gleich gekündigt. Und ist die Firma seit heute mit nur sechs ISDN-Anschlüssen ausgestattet. Wenn viel telefoniert wird, kann man keine Wartungen durchführen und umgekehrt. Für mich wäre das heute der berühmte Tropfen gewesen. Möchte nicht wissen, welcher wirtschaftliche Schaden durch den seine Dummheit derzeit entsteht.

Vier Stunden März 23, 2009

Posted by pidoubleyou in Abenteuer Alltag.
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Ja, vier Stunden habe ich auf dem Einwohnermeldeamt gewartet. Und wofür? Für einen Eintrag auf meiner Lohnsteuerkarte. Für eine Sache von zwei (in Zahlen 2,0) Minuten. Irgendwo schon interessant. Wären Ämter in der freien Wirtschaft, wären sie schon lange ohne Kundschaft. Bei dem Service.

Bin ich weiblich, oder was? März 21, 2009

Posted by pidoubleyou in Abenteuer Alltag.
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Dieser Gedanke ist mir durch den Kopf gegangen, als mir am Donnerstag meine Ärztin die Diagnose mitteilte: Migräne. Ein beherzter Griff zwischen meine Beine bestätigte: Ja, ich habe einen Schwanz und Eier, und keine Andockstelle für Tampons. Nach diesem Kurztest musste ich zugeben: Ja, mir tat der Schädel weh, als ob einer ne Eisenstange durch mein Hirn getrieben hätte. Ja, ich musste kotzen wegen der Schmerzen. Aber hey, Migräne ist doch eigentlich das Fachgebiet der weiblichen Hälfte der Menschheit.

Naja, dann halt Parazetamol geschluckt, den Eimer neben das Bett gestellt und die Zimmer abgedunkelt. Vorallem die Dunkelheit tat gut. Und hätte jemand gefragt: Nein, heute keinen Sex. Ich hab Migräne!

Nebenbei wollte mir die Ärztin auch noch ein Schmerzmittel mit Aspartam mitgeben. A) Wozu benötigen Medikamente Süssstoffe? B) Auf Aspartam bin ich allergisch; davon bekomme ich eine dicke und taube Zunge. Hätte ich das Zeug genommen, hätte ich mir beim Ersticken über die Migräne keine Gedanken mehr machen müssen.

Es regnet, es regnet,… März 4, 2009

Posted by pidoubleyou in Abenteuer Alltag.
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…die Erde wird nass. Und das Treppenhaus. Und der Flur. Und das Bad. Und der Regen war kein Regen, sondern eine geplatzte Hauptleitung. Und das alles am Abend um 20 Uhr. Da kommt Freude auf. Und die Feuerwehr, welche gerufen wurde, hat neben dem Wasser auch noch den Strom abgedreht. Und so war eine Nacht mit Taschenlampe angesagt. Wie war das mit dem Stromausfall in New York?