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Wie ich zum Träger von zwei Ringen wurde August 9, 2009

Posted by pidoubleyou in Abenteuer Alltag, Aktuelles, Verrücktes, Wochenende.
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Mein erste Piercing hatte ich ja schon vor zehn Jahren stechen lassen. Doch seitdem hat es mich immer wieder gereizt, weiteren Schmuck an meinem Körper anbringen zu lassen. Immer wieder habe ich mir die verschiedenen Piercings angesehen und überlegt, welches wohl zu mir passen würde. Und so war nach meiner Brust auch noch ein Prince Albert und ein Guiche dazu gekommen. Leider musste ich den Guiche noch zwei Jahren wieder entfernen. Der Bürojob tut solche Schmuckstücken wirklich nicht gut. Doch ich wollte noch ein Intimpiercing haben, das war für mich klar.

Lange Zeit dachte ich darüber nach, wie sich Hafadas an mir machen würden. An meinem Hodensack bilden sich im Stehen zwei sehr schöne Falten in der Nähe der Peniswurzel. Diese Falten, so dachte ich mir, wären perfekte Stellen für einen Ring links wie rechts. Am Freitag Abend surfte ich wieder mal durch die Weiten des Web und kam ich auch (mal wieder) bei BME vorbei. Ich muss zugeben, dass bis gestern von mir nicht daran gedacht wurde, so bald und so kurzfristig ein neues Piercing haben zu wollen. Bis dato waren meine Gedanken immer wieder nur Fantasie gewesen. Doch auch Fantasien wollen einmal Wirklichkeit werden. Und so war der Gedanke geboren, am nächsten Tag mit den mir bekannten Piercern zu sprechen.

Am nächsten Morgen war der Gedanke immer noch in meinem Kopf. Wärend ich dusche, wusch ich mir sehr intensiv meine Eier. Und wärend ich mir vor dem Spiegel die Zähne putze, fragte ich mich immer wieder, ob ich diese Piercings wirklich haben wollte. Immer wieder blickte ich an mir herunter und beantwortete diese Frage stets mit einem klaren, geistigen Ja. Also zog ich mich an. Da ich nicht wusste, wie es nach dem Piercen sein würde, zog ich lieber ne Short und nicht so eng sitzende Hosen an. Dann packte ich noch meine Tasche, verließ meine Wohnung und schwang mich auf mein Rad.

Auf dem Weg in die Stadt stellte ich mir vor, wie es sein sollte. Wollte ich nur einen Ring, oder doch mehrere? Wie würde es sich anfühlen, wenn die Nadel durchgeschoben werden würde? Ich denke, dass jedem Mann diese Fragen durch den Kopf gehen. Egal, um welches Piercing es sich handelt. Und besonders, wenn man jemanden mit Nadeln an sein Allerheiligstes ran lässt. Während ich vor mich hinradelte, durch zuckten mich auch immer wieder Gedanken darüber, wenn etwas schief gehen würde. Wenn nun etwas verletzt werden würde, was nicht verletzt werden durfte? Aber andererseits, so dachte ich mir dann immer wieder, könnte bei der Erfahrung meiner Vertrauten mir niemals der Schwanz abfallen.

Schließlich machte ich mein Rad an einer Laterne vor dem mir bekannten Laden fest. Mit einem leicht mulmigen Gefühl stieg ich die Treppe hoch; dass musste ich gestehen. Doch im Laden oben verflog dieses Gefühl, als ich mit Dame Nummer Zwei über meine Wunsch sprach. Ich erzählte ihr, dass ich gerne zwei Ringe am Sack haben wollte und sprach auch über die Falten, welche sich im Stehen bildeten und welche ich für eine wundervolle Stelle hielt. Da ich mir bei der Auswahl der Piercingstelle jedoch nicht sicher war, bat ich sie erst, sich die Stelle näher anzusehen und mir ihre Meinung zu sagen.

Somit betraten wir den sterilen Raum. Während Dame Nummer Zwei die Liege mit einem Einmalbelag bedeckte und sich Gummihandschuhe überstülpte, scherzte ich, dass ich mich frei machen sollte. Also Hosen runter und das Gehänge gezeigt. Zuerst betrachtete sie meinen Sack im Liegen, dann bat sie mich, mich entspannt hinzustellen. Nach einigen Augenblicken und etwas Haut zupfen meinte sie ebenfalls, dass die zwei Hautfalten schöne Stellen wären. Also sprachen wir darüber, wie die beidenRinge positioniert werden sollten; ob sie hoch oder niedrig hängen sollten und ob der Stich schräg oder gerade verlaufen sollte. Ich muss zugeben, dass ich meinte, es wäre schön, wenn die Ringe im Stehen und liegen möglichst mit den Kugeln nach unten hängen würden. Sie überlegte kurz, meinte jedoch, dass dies machbar sei. Dann fragte sie mich, ob ich es gleich gemacht haben wollte. Im nachhinein betrachten setzte mein Hirn an dieser Stelle der Geschichte seinen Dienst aus und ließ meinen niederen Instinkten die Führung; ich sagte Ja. Dann meinte sie, dass ich mir die Hose wieder hochziehen sollte, damit wir den Vertrag machen konnten.

Also zog ich mich an. Während ich mir die Hose zuknöpfte, verließ Dame Nummer Zwei den Raum; ich ging hinter ihr her. Draußen sprachen gerade andere Kunden mit der Kollegin und verschwanden in demRaum, den ich gerade verlassen hatte. So musste ich kurz warten, während im sterilen Raum ein Ohr gedehnt wurdeAber was soll´s; wer schön sein will muss leiden.

Schließlich konnten wir uns meinem Piercing zuwenden. Dame Nummer Zwei bat mich, nachdem sie die Liege wieder bedenkt hatte, die Hose ganz auszuziehen, damit ich mich ganz entspannt hinstellen konnte, während Sie die Markierungen an meinem Sack setzte. Immer wieder bat Sie mich, mich auf die Liege zu legen, um zu messen und die Führung zu überprüfen. Manchmal stellten wir uns auch vor den Spiegel, damit sie mir mit Zahnstochern zeigen konnte, wie die Ringe hängen würden und wo gestochen werden sollte.

Schließlich legte ich mich wieder auf die Liege und entspannte mich. Dame Nummer Zwei richtete die Nadeln und die Ringe her. Mit einem Gummi fixierte Sie die Klemme, damit diese sich mit dem richtigen Druck an meinem Sack festhalten konnte. Mit Geduld positionierte sie die Klemme auf der linken Seite meines Schwanzes. Dann nahm Sie die erste Nadel. Sie meinte kurz, dass ich jetzt tief einatmen sollte. Ich fasste gerade den Gedanken, da ziepfte es bereits an meinem Gemächt. Erstaunt sagte ich, dass ich noch nicht einmal eingeatmet hatte. Und ich spürte, wie mich das Adrenalin durchflutete. Die Hälfte hatte ich geschafft. Nun musste noch die rechte Seite herhalten. Dame Nummer Zwei meinte nur, dass sie etwas warten wollte, bis ich mich wieder etwas beruhigt hätte. Ich blickte kurz auf. Doch auch ohne Blick hatte ich gewusst, was sie meinte. Scherzhaft meinte ich zu ihr, ob sie etwas Unangenehmeres als Grapefruits kennen würde, damit mein Ständer wieder schrumpfen würde. Dame Nummer Zwei meinte nur, dass sie öfters Männer auf der Liege hätte, die beim Piercen eine Erektion bekommen würden. Anscheinend sah sie mir an, dass es mir etwas peinlich war.

Nach einer Minute hatte ich mich dann wieder beruhigt. Sie konnte meinen nicht mehr so starken Penis auf die linke Seite rollen, damit die rechte Seite meines Sacks für sie erreichbar war. Dann klemmte sie auch hier die markierte Stelle sorgfältig ein. Erst wollte Sie die Nadel von oben einführen, entschied sich jedoch doch anders. Ich fragte kurz, ob ich wieder tief einatmen sollte, da hatte sie die Nadel bereits durch die Haut geschoben. Ich biss kurz die Zähne zusammen. Dann meinte ich, dass es bei zweiten Mal doch etwas heftiger war. Dame Nummer Zwei nahm daraufhin die Ringe und setzte sie ein. Eine kleine Anmerkung, dass es noch kurz etwas weh tun könnte, wenn sie die Ringe einsetzen würde, war unangebracht, aber passend.

Schließlich waren die beiden 1,6-mm-Ringe in der Haut meines Sacks. Vor dem Spiegel prüften wir zusammen nochmals das Ergebnis. Dame Nummer Zwei betrachtete ihr Werk und meinte, dass die beiden Hafadas mit meinem PA sehr gut harmonieren würden. Ich muss dieser Meinungjetzt, da ich diese Zeilen schreibe, äußerst bestimmt zustimmen. Ich weiß, ich habe noch die Verheilphase vor mir (und ich werde wie bei meinen anderen Piercings sehr pfleglich vorgehen). Doch ich muss sagen, Hafadas sind einfach geile Piercings. Ich bin froh, dass ich sie mir stehen hab lassen. Und ich freue mich bereits jetzt, dass die Heilphase vorrüber ist und ich mit meinen neuen Piercings durch die Welt der Dampfbäder gehen kann, wo jeder Mann, der mir begegnet, sie bewundern kann.